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Knorr-Bremse präsentiert starke Zahlen für die ersten neun Monate 2018

28. November 2018

  • Erfolgreicher Börsengang: Aktie am 12. Oktober in herausforderndem Marktumfeld erfolgreich platziert
  • Starkes Wachstum: Umsatz der ersten neun Monate 2018 wächst um 9,5% gegen Vorjahr auf 4.994 Mio. EUR. Beide Segmente tragen zum Umsatzwachstum bei
  • Gestiegene Profitabilität: EBITDA steigt um 12,6% gegen Vorjahr auf 876 Mio. EUR, Marge steigt um 40 Basispunkte auf 17,5% (Vorjahr 17,1%)
  • Gute Auftragslage: Auftragsbestand wächst um 11,9% gegen Vorjahr auf 4.449 Mio. EUR und unterstreicht gute Mittelfristperspektive
  • Prognose für das Geschäftsjahr 2018: Umsatz 6.600 – 6.700 Mio. EUR, EBITDA-Marge 17,5%-18,5

Die Knorr-Bremse AG, Weltmarktführer für Bremssysteme und führender Anbieter von Subsystemen für Schienen- und Nutzfahrzeuge, hat heute ihre ersten Neunmonats-Ergebnisse als börsennotiertes Unternehmen präsentiert.

  • Knorr-Bremse AG Munich

  • Klaus Deller, CEO Knorr-Bremse AG

  • Ralph Heuwing, CFO Knorr-Bremse AG

Klaus Deller, Vorstandsvorsitzender der Knorr-Bremse AG: „Die Performance des Unternehmens entspricht voll unseren Erwartungen. Im September haben wir auf den Leitmessen unserer Branchen gezeigt, dass wir unserer Rolle als Innovationsführer gerecht werden und Knorr-Bremse als Industrie-Benchmark gesehen wird. Die überdurchschnittlichen Aufwendungen für Forschung und Entwicklung von 6,8 Prozent des Umsatzes zahlen sich aus. Auch mittelfristig wollen wir so ein überdurchschnittliches Wachstum im Rahmen der Megatrends im Transportsektor erzielen.“ Ralph Heuwing, Finanzvorstand der Knorr-Bremse AG, ergänzt: „Mit den Zahlen der ersten neun Monate haben wir unser Versprechen eingelöst und bestätigen die positive Entwicklung für das Gesamtjahr. Wir sind zuversichtlich, in dem Jahr unseres Börsendebüts 2018 erneut eine starke Performance von Knorr-Bremse präsentieren zu können.“

Starkes organisches Wachstum

In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2018 erhöhte sich der Umsatz des Knorr-Bremse Konzerns um 9,5% bzw. um 432 Mio. EUR auf 4.994 Mio. EUR. Währungsbereinigt wäre das Umsatzwachstum rund 2 Prozentpunkte stärker ausgefallen.

Im Segment Systeme für Schienenfahrzeuge resultiert dieser Anstieg vor allem aus Zuwächsen im europäischen Bremsengeschäft sowie einer positiven Entwicklung in Asien/Australien. In China können dabei moderat rückläufige Umsätze im Hochgeschwindigkeitsgeschäft durch Zuwächse in den Bereichen Mass Transit, Regional/Commuter, Lokomotiven und Nachmarkt-Geschäft mehr als kompensiert werden. Darüber hinaus entwickeln sich auch die Umsätze im indischen Personen- sowie im nordamerikanischen Frachtgeschäft weiter positiv.

Im Segment Systeme für Nutzfahrzeuge resultiert der Anstieg aus einer gestiegenen Nutzfahrzeugproduktion und damit verbundenem OE-Umsatzwachstum, allen voran in Nordamerika. Daneben konnten jedoch auch alle weiteren Märkte Zuwächse erzielen.

EBITDA- und EBIT-Marge weiter verbessert

In den ersten neun Monaten des Jahres 2018 wurde ein EBITDA von 876 Mio. EUR erwirtschaftet. Dies sind 98 Mio. EUR oder 12,6% mehr als im Vorjahreszeitraum. Die EBITDA-Marge verbesserte sich im selben Zeitraum um 40 Basispunkte von 17,1% auf 17,5%.

Aufgrund der Zuwächse im EBITDA sowie einer Reduktion veräußerungsbedingter Abschreibungen konnte im EBIT mit 718 Mio. EUR ein Anstieg von 101 Mio. EUR bzw. 16,5% erzielt werden.

Auftragsbestand unterstreicht mittelfristigen Ausblick

Der Auftragsbestand des Knorr-Bremse Konzerns erreichte am Ende des dritten Quartals mit 4.449 Mio. EUR ein erneut gestiegenes Niveau. Gegenüber dem Vorjahr ergab sich ein Anstieg um 11,9%. Zurückzuführen ist dieser Zuwachs auf beide Segmente, zum einen geprägt durch eine weiter robuste Auftragslage im weltweiten Schienenfahrzeugmarkt sowie zum anderen durch ein wachsendes Niveau der globalen Nutzfahrzeugproduktion und ihrer Ausstattungsumfänge.

Segmente

Der Umsatz im Segment Systeme für Schienenfahrzeuge lag mit 2.633 Mio. EUR um 9,1% über dem Vorjahr. Das im gleichen Zeitraum auf 499 Mio. EUR gesteigerte EBITDA führte zu einer EBITDA-Marge von 19,0% (Vorjahr 18,2%). Auch die EBIT-Marge konnte von 14,4% um 140 Basispunkte auf 15,8% zulegen, vor allem aufgrund der positiven Ergebnisbeiträge des asiatischen Geschäftes. Der Anteil des Nachmarktgeschäftes am Umsatz betrug per Ende September 2018 40% und entwickelte sich aufgrund des starken OE-Geschäfts gegenüber dem Vorjahreswert von 42% leicht rückläufig.

Im Segment Systeme für Nutzfahrzeuge wurde ein Umsatz von 2.362 Mio. EUR erzielt, 9,8% über dem Vorjahr. Das EBITDA wuchs auf 386 Mio. EUR, was zu einer leicht verbesserten EBITDA-Marge von 16,4% führte (vergleichbarer Vorjahreswert 16,3%). Die EBIT-Marge lag mit 13,7% ebenfalls über dem Vorjahresniveau (13,4%). Damit wies das Segment trotz eines leichten Rückgangs des Nachmarktanteils am Umsatz auf 26% (Vorjahr 28%) eine solide Ergebnisentwicklung aus, zurückzuführen ist dies im Wesentlichen auf das Nordamerika-Geschäft.

Regionen

Der regionale Umsatzbeitrag war im Vergleich zum Vorjahr fast unverändert: 49,4% des Konzernumsatzes entfielen auf die Region Europa/Afrika (Vorjahr 50,0%), 21,3% auf Nordamerika (Vorjahr 21,5%), 1,6% auf Südamerika (Vorjahr 1,6%) sowie 27,7% auf Asien/Australien (Vorjahr 26,9%).

Investitionen und Mitarbeiterzahl über Vorjahresniveau

In den ersten neun Monaten 2018 wurden Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte in Höhe von 230 Mio. EUR (Vorjahr: 148 Mio. EUR) zum weltweiten Kapazitätsausbau, zur Realisierung von Produktivitätssteigerungen sowie für Ersatzinvestitionen getätigt. Auch der Erwerb von IP-Rechten von Federal Mogul im Bereich der Reibmaterialien ist darin enthalten. Der Aufwand für Forschung & Entwicklung stieg leicht von 6,7% auf 6,8% vom Umsatz per Ende September 2018.

Die durchschnittliche Gesamtzahl der Mitarbeiter wuchs in den ersten neun Monaten 2018 um 2.491 Mitarbeiter auf 29.028.

Ausblick für das Gesamtjahr 2018

Ein stabiles gesamtwirtschaftliches Umfeld vorausgesetzt, rechnet das Unternehmen für das Gesamtjahr 2018 mit einem Umsatz von 6.600 bis 6.700 Mio. EUR (2017: 6.154 Mio. EUR) und einer EBITDA-Marge von 17,5% bis 18,5% (2017: 18,1%).

Der mittelfristige Ausblick bleibt unverändert.

Die vollständige Zwischenmitteilung zum 30.09.2018 ist auf der Website www.knorr-bremse.com abrufbar.

DISCLAIMER

Diese Veröffentlichung wurde von der Knorr-Bremse AG selbstständig erstellt und kann zukunftsgerichtete Aussagen zu wichtigen Themen wie Strategie, zukünftigen finanziellen Ergebnissen, Ereignissen, Marktpositionen und Produktentwicklungen enthalten. Diese zukunftsgerichteten Aussagen sind – wie jedes unternehmerische Handeln in einem globalen Umfeld – stets mit Unsicherheit verbunden. Sie unterliegen einer Vielzahl von Risiken, Ungewissheiten und anderen Faktoren, die in Veröffentlichungen von Knorr-Bremse AG, insbesondere im Abschnitt „Risiken“ des Geschäftsberichts, beschrieben werden, sich aber nicht auf diese beschränken. Sollten sich eine(s) oder mehrere dieser Risiken, Ungewissheiten oder andere Faktoren realisieren oder sollte sich erweisen, dass die zugrunde liegenden Erwartungen nicht eintreten beziehungsweise Annahmen nicht korrekt waren, können die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen von Knorr-Bremse AG wesentlich von denjenigen Ergebnissen abweichen, die als zukunftsgerichtete Aussagen formuliert wurden. Zukunftsgerichtete Aussagen sind erkennbar an Formulierungen wie „erwarten“, „wollen“, „ausgehen“, „rechnen mit“, „beabsichtigen“, „planen“, „glauben“, „anstreben“, „einschätzen“, „werden“ und „vorhersagen“ oder an ähnlichen Begriffen. Knorr-Bremse AG übernimmt keine Verpflichtung und beabsichtigt nicht, zukunftsgerichtete Aussagen ständig zu aktualisieren oder bei einer anderen als der erwarteten Entwicklung zu korrigieren.

Diese Veröffentlichung kann – in einschlägigen Rechnungslegungsrahmen nicht genau bestimmte – ergänzende Finanzkennzahlen, die sogenannte alternative Leistungskennzahlen sind oder sein können, enthalten. Bitte bewerten Sie die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von Knorr-Bremse AG nicht ausschließlich auf Basis dieser ergänzenden Finanzkennzahlen. Sie ersetzen keinesfalls die im Konzernabschluss dargestellten und im Einklang mit den einschlägigen Rechnungslegungsrahmen ermittelten Finanzkennzahlen. Die Ermittlung der alternativen Leistungskennzahlen kann auch bei gleicher oder ähnlicher Bezeichnung von Unternehmen zu Unternehmen abweichen.

 

Mag. Christina Ebersberger-Dörfler

Tel.: +43 (0)2236 / 409-2254
Fax: +43 (0)2236 / 409-2412
E-Mail: christina.ebersberger-doerfler@knorr-bremse.com

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